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Wieder schwankt die Erde in Italien. Am Dienstag erschütterte ein schweres Erdbeben die Region Emilia Romagna, mindestens 15 Menschen kamen dabei um. „Der Staat wird alles tun, um die Schäden zu reparieren“, sagt Italiens Regierungschef Mario Monti. Das ist schwer zu glauben. Diese Versprechen hat man schon einmal gehört.
Hier ein paar Eindrücke aus der Stadt L’Aquila, die am 6. April 2009 schwer beschädigt wurde, über 300 Menschen starben, 1600 wurden verletzt, 65 000 wurden obdachlos. Ich war am 18. April 2012 zufällig in der Gegend und habe ein paar Fotos mitgebracht. Das Zentrum ist drei Jahre nach der Katastrophe noch großenteils menschenleer – bis auf die Armee, welche die verbarrikadierten Häuserzeilen vor Plünderern schützt. Seit über drei Jahren. Kritiker behaupten, dass Hilfsgelder umgeleitet worden sind.
Auch damals wurde staatliche Aufbauhilfe versprochen: Premier Silvio Berlusconi besuchte den zerstörten Ort rund 30 Mal. Man kann nur hoffen, dass die Hilfe diesmal besser funktioniert.
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