Ich freue mich über den Publizistenpreis des Deutschen Bibliotheksverbandes.

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Hier ein paar Artikel rund ums Thema Bibliotheken.

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Robert Darnton, Chef der ehrwürdigen Bibliothek von Harvard, erforschte bislang alte Enzyklopädien. Nun will er eine digitale Weltbücherei schaffen. Der ganze Artikel hier.

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Dies E-Book war das erste in der E-Book-Reihe des Spiegel. Derzeit wegen einer Umstellung des Vertriebs nicht erhältlich. Bei Interesse bitte bei mir melden.

Ansgar Warner von e-book-news über “Gutenbergs Neue Galaxis”:

“Schmundts Sampler ist ein eloquentes Plädoyer, endlich einmal die Chancen der neuen E-Lesewelt wahrzunehmen: “Wie wäre es , wenn Gutenbergs Heimatland, statt erbitterte Debatten um das Urheberrecht zu führen, ein Zukunftslabor betreiben würde: Autoren, Verleger, Medienforscher, die Expeditionen in die neuen Spiralarme der Gutenberg-Galaxis unternehmen?” Ja, wie wäre das? Gut wäre das! Einen äußerst lesenswerten Expeditionsbericht hat Schmundts mit seinem E-Book jetzt schon mal selbst vorgelegt. Und zugleich ein konkretes Angebot gemacht: unter dem Hashtag #AllesWirdGutenberg lädt er die Leser zur Diskussion ein.”

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„Fußmarsch zum E-Book“:Viele Verlage behindern die Bibliotheksausleihe elektronischer Werke, aus Angst vor Piraterie. Betroffen sind auch Aufsätze und Bücher von Forschern – zum Nachteil der Wissenschaft. Der ganze Artikel hier.

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„These Books are made for Walking. Mein Vortrag auf der Konferenz Litflow der Kulturstiftung des Bundes als Audiofile auf Soundcloud.

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„Marktplatz für Ideen“: Ausgerechnet im Zeitalter der Digitalisierung werden viele neue Bibliotheken errichtet. In den futuristischen Prestigebauten entstehen multimediale Erlebniszentren. Der ganze Artikel hier

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Goethe verwandelte sein Haus in eine Mischung aus Bibliothek, Salon und Theater. Hier ein Artikel, den ich gemeinsam mit Harald Lesch als Auftaktkapitel für den Sammelband „Mekkas der Moderne“ geschrieben habe:

„Goethes Salon ist ein gesellschaftliches Ereignis. Hier tafeln Fürsten und Denker, Geologen und Dichter, Botaniker und feine Damen. Im Zentrum steht der Mensch, ist Goethes Maxime. Oft ist er es selbst, der im Mittelpunkt steht. Intellektuelle reisen aus ganz Europa an, um ihn zu treffen. Da es noch keine Fernleihe gibt zu seiner Zeit, kein Internet, müssen Salons wie die seinen herhalten als Kommunikationszentrale. Man liest sich Gedichte und diskutiert über den Zwischenkieferknochen, man spielt Theater und streitet sich über die Natur des Lichts. Ein gutes Argument, ein treffendes Bild, von irgendjemand in die Runde geworfen, taucht später oft in Goethes Gedichten oder Aufsätzen auf. Von wem etwas ist, wen kümmert’s, Plagiarismus, who cares. Ein Gräuel für heutige Urheberrechtsschützer und Patentanwälte. Manchmal weiß er selbst nicht mehr, ob ein Gedicht von ihm stammt oder nicht. Goethes Salon ist eine Sensation: Entertainment und Experiment, Forschung und Show. Diese Bühne steht im Vordergrund des Gebäudeensembles. Aber auch das ist natürlich wieder nur die halbe Wahrheit. Tür um Tür geht es weiter.“

„Seine Rolle als Doktor Faustus inszeniert er im vorderen Teil des Hauses, Wissen, Klarheit, Respektierlichkeit. Doch auch Mephisto ist präsent, die Nachtseite. Er liebt das intellektuelle Risiko. „Die Wahlverwandtschaften“, der Roman einer Affäre zweier Paare überkreuz, ist angelegt wie ein erotisches Experiment, ein Skandal ersten Ranges. Goethe ist Spieler, die Behäbigkeit des Hauses nur Fassade. Die Wunderkammern des Wissens im Frauenplan sind Theater und Labor zugleich.“

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