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Hier ein kleines Rätsel.

Meine Marathondistanz beim Berlin-Marathon am 27. September betrug laut der Runtastic-App auf einem iPhone S6 genau 43,34 Kilometer, meine Zeit 3:27:34.

Die offizielle Strecke betrug 42,195 Kilometer meine Zeit laut Laufchip 3:24:39

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Wie kommt diese Differenz von 1145 Metern zustande? Sind das einfach Messungenauigkeiten durch GPS? Vielleicht zu einem kleinen Teil. Andererseits: Die Strecke ist fast baumlos und führt kaum durch enge Häuserschluchten.

Hier ein großartiger Racemap- Mitschnitt  meines Laufs:

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Plausibler wäre vielleicht diese Erklärung: Ich bin nicht auf der Ideallinie gelaufen. Vor allem durch die Trinkstationen und die Bananenstopps dürfte sich die Distanz pro Kilometer um vielleicht 30 Meter verlängern. Auch die Kurven könnten eine Rolle spielen, die ich nicht elegant angeschnitten habe.

Meine Frage also: Wie und wo werden die Marathonkurven vermessen? Und wie müsste man so laufen, dass man nicht 1145 Meter zuviel wetzt, also rund 5 Minuten länger als idealerweise notwendig?

Oder anders gefragt: Gibt es diese Distanz-Differenz von rund einem Kilometer auch bei den ambitionierten Läufern, die auf Effizienz achten und sekundengenau ihre PB ermitteln?

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